ANGST – grösster Hemmschuh für Veränderungen

Jeder, der schon einmal mit Veränderungsprozessen in Berührung gekommen ist, weiß, dass man an irgendeiner Stelle Widerstände oder gar Angst vor Neuem entwickelt, was dazu führt, dass der Entwicklungsprozess nicht weitergehen kann. Die Change Kurve von Elisabeth Kübler Ross verdeutlicht dies in übersichtlicher Form.

Sind Widerstand und Angst nur psychisch begründet?

Die aktuelle Gehirnforschung z.B. von Prof. Dr. Gerald Hüther zeigt, dass in Zeiten von großer Verunsicherung unser Gehirn in eine Form von Übererregung gerät. Vor allem im Bereich der präfontalen Hirnrinde kommt es bei großer Verunsicherung zu neuronaler Überreaktion. Das Gehirn weiß dann nicht mehr weiter und kann keine handlungsleitenden, das Denken bestimmenden Aktivitätsmuster mehr aufbauen.

Was passiert? Wir fallen in alte Verhaltensmuster zurück, die entweder Kindheits- oder Gewohnheitsmuster sind (die schon längere Zeit in uns und daher stabiler in uns verankert sind). Menschen entwickeln verschiedene Bewältigungsstrategien, um mit der primären Angst umzugehen, die die Gefahr von Abhängigkeiten bergen.

Wir werden also süchtig nach dieser Bewältigungskompensation. Das kann einerseits Macht als Gegenmittel von Ohnmacht sein, oder eine Führungskraft im mittleren Management, die sich auf Grund von strategischen Entscheidungen der Geschäftsführung plötzlich völlig verunsichert fühlt, entwickelt beispielsweise seinen Mitarbeitern gegenüber starke Machtgebärden, die ihm anfänglich das Gefühl von Zufriedenheit und Sicherheit geben.

Der Hirnstamm ist für unsere ursprünglichsten Instinkte zuständig und reagiert 200-mal schneller als unser kognitives Denken. Der Hirnstamm kennt nur 3 Reaktionen: Angriff, Flucht oder ohnmächtige Erstarrung. Die problematischen Auswirkungen dieser archaischen Notfallmuster im Change Management haben wir sicherlich alle schon einmal erleben müssen. Natürlich sind wir im Change nicht immer mit solch massiven Formen von Angst konfrontiert, oft aber mit Widerständen. Je stärker diese Bewältigungsstrategie genutzt wird, desto stärker birgt sie die Gefahr, zur Sucht zu werden, bis hin zu Geltungssucht, Streitsucht und Tobsucht: ein neuer Choleriker ist geboren, was Missgunst, Neid, Wut und Hass zur Folge haben kann. Wenn es ganz schlimm kommt, fallen wir sogar in archaische Notfallmuster, die dann von unserem Hirnstamm gesteuert werden.

Der Hirnstamm ist für unsere ursprünglichsten Instinkte zuständig und reagiert 200-mal schneller als unser kognitives Denken. Der Hirnstamm kennt nur 3 Reaktionen: Angriff, Flucht oder ohnmächtige Erstarrung. Die problematischen Auswirkungen dieser archaischen Notfallmuster im Change Management haben wir sicherlich alle schon einmal erleben müssen. Natürlich sind wir im Change nicht immer mit solch massiven Formen von Angst konfrontiert, oft aber mit Widerständen. Je stärker diese Bewältigungsstrategie genutzt wird, desto stärker birgt sie die Gefahr, zur Sucht zu werden, bis hin zu Geltungssucht, Streitsucht und Tobsucht: ein neuer Choleriker ist geboren, was Missgunst, Neid, Wut und Hass zur Folge haben kann. Wenn es ganz schlimm kommt, fallen wir sogar in archaische Notfallmuster, die dann von unserem Hirnstamm gesteuert werden.

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